Agrokraft

Mitarbeiter(in) im Bereich NaturRaumProjekte gesucht

Wir suchen Dich als Mitarbeiter (m/w/d) für die Projektentwicklung und -betreuung im Bereich Naturraumprojekte in 97616 Bad Neustadt ab sofort für mind. 20 Stunden.

Deine Aufgaben
  • Begleitung bestehender Projekte (Biogas-Blühfelder, Quervernetzung Grünes Band, boden:ständig)
  • Entwicklung neuer Projekte/Projektideen
  • Projektsteuerung (Koordination der Projektbeteiligten, Sitzungen, Öffentlichkeitsarbeit)
  • Präsentationen/Berichte erstellen
  • Abrechnungen und Verwendungsnachweis ggü. Fördermittelgeber erstellen, Controlling
  • Beratung von Landwirten
Rhön-Silphie
Feldtag
Dein Profil
  • Studium im Bereich Landwirtschaft/Regionalentwicklung/Geographie oder vergleichbare Qualifikation
  • Erfahrung im Projektmanagement
  • Fähigkeit zum selbstständigen Arbeiten
  • Sehr gute Kenntnisse im Umgang mit MS Office
  • Fließende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Teamfähigkeit
  • Sehr gutes Organisationsvermögen und Fähigkeit zum Multitasking
Wir bieten
  • Die Chance, Teil eines jungen innovativen Teams zu werden
  • Eine verantwortungsvolle Tätigkeit
  • Flexible Arbeitszeiten (nach Absprache)
  • Tankgutschein/Jobrad

Sende Deine aussagekräftigen Unterlagen gerne per Mail bis spätestens 15.05.2022 an:

Andreas Bauer
Agrokraft GmbH
Berliner Str. 29
97616 Bad Neustadt an der Saale

Angaben für den Mehrfachantrag Veitshöchheimer Hanfmix

Der Veitshöchheimer Hanfmix hat im Mehrfachantrag im ersten Jahr den Nutzungscode NC 866 “Pflanzenmischung mit Hanf”. Die Hanfsorte ist in diesem Jahr die Sorte “Uso-31”. Der Hanfanteil in der Mischung beträgt 13%. Somit ist eine Aussaatstärke von 1,3 kg/ha Hanf anzugeben.
Ab dem zweiten Standjahr oder bei Herbstaussaat ohne Hanf gilt der Nutzungscode 871 “Energieblühmischungen”.

Informationen zur Meldung der Anbauflächen von Nutzhanf bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) finden Sie hier.

Staatsminister Glauber pflanzt ein Zeichen

Am Freitag reiste Herr Staatsminister Glauber aus München an, um das Projekt “Solitärbaum – Zeichen pflanzen” zu besuchen. Gemeinsam mit dem Landesvorsitzenden des Bund Naturschutz, Richard Mergner, und dem Bezirkspräsidenten des Bayerischen Bauernverbandes Stefan Köhler pflanzte er an diesem von den aktuellen Geschehnissen überschatteten Tag eine junge Winterlinde als Zeichen für den Frieden.

Der Solitärbaum an der Alten Wart bei Junkershausen steht damit in guter Gesellschaft neben der Alten Winterlinde, die 2015 durch ein Unwetter weitestgehend zerstört wurde. Auch diese Linde wurde 1814 als Zeichen für den Frieden gepflanzt – aus Dankbarkeit für eine überstandene Besatzung.

Ideenwettbewerb des DVL

Siegerin_DVL

Im vergangenen Jahr begab sich der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) auf die Suche nach zukunftsweisenden Konzepten für Mittelgebirgsregionen. Um fündig zu werden, wurde daher der Ideenwettbewerb “Modellbetriebe Bioökonomie in den Mittelgebirgen” ausgelobt. Dabei war es das Ziel, Innovationen aus allen Teilen der Land- und Forstwirtschaft zu finden.  Als Beispiele und Vorbilder für die Entwicklung der Mittelgebirgsregionen zu Innovationsschmieden.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Konzept der gemeinschaftlichen Biogasanlagen Sieger im Bereich Wertschöpfungsketten und Kooperation geworden sind. Herzlichen Dank dafür!

„Unsere Preisträger sind Vorbilder für andere Betriebe in Mittelgebirgsregionen. Aus unserer Sicht sollten neue Wertschöpfungsformen besser in die Aus- und Weiterbildung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe integriert werden“
Dr. Jürgen Metzner
Geschäftsführer des DVL

Feldtag stieß auf großes Interesse

Teilnehmer am Feldtag

Wie lassen sich Produktivität und Biodiversität miteinander verbinden? Unter dieser Frage steht der sechs Hektar große Feldversuch “Biodiversität und Biogas”, der dieses Jahr im Rahmen des Projektes Quervernetzung Grünes Band von der Gessner GbR und der Klöffel GbR am Radweg zwischen Großwenkheim und Großbardorf angelegt wurde. 

Beim gestrigen Feldtag unter dem Titel “Biodiversität und Biogas” wurde dieser Versuch den Landwirten nun vorgestellt. Sonnenblumen und Stangenbohnen wachsen zwischen Maispflanzen, Sorghum ist schon von weitem zu sehen und bunte Biogas-Blühmischungen leuchten vom hinteren Teil des Versuchs. Die teilweise ungewöhnlichen Varianten und Mischungen im direkten Vergleich nebeneinander zu sehen ist schon etwas Besonderes. Das spiegelte sich auch im großen Interesse der Landwirte wieder, die den Feldtag besuchten. Florian Gessner präsentierte gemeinsam mit den ausstellenden Saatgutherstellern die Versuchsparzellen. Dabei wurden auch die Herausforderungen von Mischkulturen und Untersaaten im Bezug auf Pflanzenschutz, Aussaat und Düngung thematisiert und diskutiert. 

Insgesamt ist der Versuch ein voller Erfolg, die Mischungen stellen ansehnlich unter Beweis, was sie können. Spannend werden nun die Ertragsuntersuchungen, die nach der Ernte erfolgen werden. Das große Interesse und die intensiven Gespräche bei der anschließenden Brotzeit am gestrigen Feldtag zeugen von der Aktualität der Thematik und der Bereitschaft in der Landwirtschaft, beim Thema Biodiversität neue Wege zu gehen. 

Sie können den Versuch noch bis zur Ernte, voraussichtlich Ende September, besichtigen. Die einzelnen Parzellen sind ausgeschildert. 

Beitrag über Bioenergiedorf Großbardorf

„Die Energie des Dorfes dem Dorfe“ – Das ist der Leitsatz, den man, angelehnt an das Zitat von Friedrich Wilhelm Raiffeisen („Das Geld des Dorfes dem Dorfe”), in Großbardorf lesen und spüren kann. Bereits vor 15 Jahren wurden hier Genossenschaften gegründet, um eine nachhaltige, regionale und gemeinschaftliche Energiegewinnung umzusetzen.  Mit Biogas, Photovoltaik und Windkraft wird im Dorf mittlerweile sogar mehr Energie produziert als verbraucht wird.

Das Bayerische Fernsehen hat der Vorzeige-Gemeinde in Sachen Energiewende einen Besuch abgestattet. Hier finden Sie den Link zum Videobeitrag beim BR.

https://www.br.de/mediathek/video/energiewende-das-bioenergieprojekt-grossbardorf-av:612c8b6cf8d4490008fc41dd

Feldversuch: Biodiversität und Biogas

Feldversuch

Im Rahmen unseres Projektes Quervernetzung Grünes Band haben die Geßner GbR und die Klöffel GbR einen Feldversuch zum Vergleich verschiedener zum Teil blühender Gemenge zur Biogasnutzung als Alternative zu Mais-Solo-Anbau angelegt.

Folgende Varianten werden erprobt:

  • Mais mit blühenden Untersaaten (10 Parzellen)
  • Mais-Sonnenblume (6 Parzellen)
  • Mais-Ackerbohne (3 Parzellen)
  • Mais-Stangenbohne (9 Parzellen)
  • Sorghum-Gemenge (6 Parzellen)
  • Blühende Biogasmischung (2 Parzellen)
  • Mais im Soloanbau als Kontrolle

Die verschiedenen Parzellen der Varianten unterscheiden sich in Saatstärke, Sorte und Hersteller. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Hersteller, die Saatgut für den Versuch zur Verfügung gestellt haben.

Anfahrt: Sie können den Feldversuch von Großbardorf oder Großwenkheim aus erreichen. Die Fläche am Waldrand, direkt am Fahrradweg zwischen beiden Orten (siehe Lagekarte). Kommen Sie vorbei!
Hier gelangen Sie zur Anfahrtsbeschreibung auf googlemaps.

Mit Hilfe des Feldversuchs wollen wir herausfinden, welche Maisalternativen für einen Anbau in unserer Region geeignet sind und zudem einen Mehrwert für die Insektenwelt bieten. Dafür wird jede Variante im Laufe des Feldversuches auf ihren Insektenreichtum hin untersucht und im Anschluss an die Ernte Biomasse und Gasertrag bestimmt.

Musik im Wildblumenfeld

Welche Kulisse könnte sich für die zweite Single “Blume im Grau” der Band “Tilman” aus Bad Neustadt a.d. Saale besser eignen, als eine abgeblühte Wildpflanzenmischung? Die drei Musiker Tilman Kerber (Gesang, Gitarre), Fabio Schmitt (Gitarre) und Peter Diestel (Schlagzeug), sowie deren zeitweiliger Bassist Malte Huck, haben im Dezember 2020 im Feld von Landwirt Christoph Scheublein nahe Ipthausen ihren kürzlich erschienenen Song aufgeführt.  Das vom Gesundheitsamt genehmigte Projekt war ein echtes Abenteuer für die Band und der Klang im Feld eine beeindruckende Erfahrung. Für die Stromversorgung von Instrumenten und Tontechnik durfte sich die Band das Notstromaggregat der Biogasanlage Bad Königshofen ausleihen. An dieser Stelle bedankt sich die Band nochmal herzlich für die Unterstützung der Landwirte.

Spatenstich Abfallbiogasanlage

Abfallbiogasanlage Spatenstich

Spatenstich der Abfallbiogasanlage

Am 16.07.2019 fand der Spatenstich für die Abfallbiogasanlage in Herbstadt statt. Die Anlage soll Abfälle aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld in Energie verwerten. Betrieben wird die Anlage von der BioRest GmbH, einem Zusammenschluss aus u.a. Kommunen, Landwirten, Biogasanlagen und Energieversorgern.

Den Beitrag der Rhön- und Saalepost dazu am 17.07.2019 finden Sie hier.