Agrokraft

Ideenwettbewerb des DVL

Siegerin_DVL

Im vergangenen Jahr begab sich der Deutsche Verband für Landschaftspflege (DVL) auf die Suche nach zukunftsweisenden Konzepten für Mittelgebirgsregionen. Um fündig zu werden, wurde daher der Ideenwettbewerb „Modellbetriebe Bioökonomie in den Mittelgebirgen“ ausgelobt. Dabei war es das Ziel, Innovationen aus allen Teilen der Land- und Forstwirtschaft zu finden.  Als Beispiele und Vorbilder für die Entwicklung der Mittelgebirgsregionen zu Innovationsschmieden.

Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Konzept der gemeinschaftlichen Biogasanlagen Sieger im Bereich Wertschöpfungsketten und Kooperation geworden sind. Herzlichen Dank dafür!

„Unsere Preisträger sind Vorbilder für andere Betriebe in Mittelgebirgsregionen. Aus unserer Sicht sollten neue Wertschöpfungsformen besser in die Aus- und Weiterbildung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe integriert werden“
Dr. Jürgen Metzner
Geschäftsführer des DVL

Beitrag über Bioenergiedorf Großbardorf

„Die Energie des Dorfes dem Dorfe“ – Das ist der Leitsatz, den man, angelehnt an das Zitat von Friedrich Wilhelm Raiffeisen („Das Geld des Dorfes dem Dorfe“), in Großbardorf lesen und spüren kann. Bereits vor 15 Jahren wurden hier Genossenschaften gegründet, um eine nachhaltige, regionale und gemeinschaftliche Energiegewinnung umzusetzen.  Mit Biogas, Photovoltaik und Windkraft wird im Dorf mittlerweile sogar mehr Energie produziert als verbraucht wird.

Das Bayerische Fernsehen hat der Vorzeige-Gemeinde in Sachen Energiewende einen Besuch abgestattet. Hier finden Sie den Link zum Videobeitrag beim BR.

https://www.br.de/mediathek/video/energiewende-das-bioenergieprojekt-grossbardorf-av:612c8b6cf8d4490008fc41dd

Feldversuch: Biodiversität und Biogas

Feldversuch

Im Rahmen unseres Projektes Quervernetzung Grünes Band haben die Geßner GbR und die Klöffel GbR einen Feldversuch zum Vergleich verschiedener zum Teil blühender Gemenge zur Biogasnutzung als Alternative zu Mais-Solo-Anbau angelegt.

Folgende Varianten werden erprobt:

  • Mais mit blühenden Untersaaten (10 Parzellen)
  • Mais-Sonnenblume (6 Parzellen)
  • Mais-Ackerbohne (3 Parzellen)
  • Mais-Stangenbohne (9 Parzellen)
  • Sorghum-Gemenge (6 Parzellen)
  • Blühende Biogasmischung (2 Parzellen)
  • Mais im Soloanbau als Kontrolle

Die verschiedenen Parzellen der Varianten unterscheiden sich in Saatstärke, Sorte und Hersteller. Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Hersteller, die Saatgut für den Versuch zur Verfügung gestellt haben.

Anfahrt: Sie können den Feldversuch von Großbardorf oder Großwenkheim aus erreichen. Die Fläche am Waldrand, direkt am Fahrradweg zwischen beiden Orten (siehe Lagekarte). Kommen Sie vorbei!
Hier gelangen Sie zur Anfahrtsbeschreibung auf googlemaps.

Mit Hilfe des Feldversuchs wollen wir herausfinden, welche Maisalternativen für einen Anbau in unserer Region geeignet sind und zudem einen Mehrwert für die Insektenwelt bieten. Dafür wird jede Variante im Laufe des Feldversuches auf ihren Insektenreichtum hin untersucht und im Anschluss an die Ernte Biomasse und Gasertrag bestimmt.

Musik im Wildblumenfeld

Welche Kulisse könnte sich für die zweite Single „Blume im Grau“ der Band „Tilman“ aus Bad Neustadt a.d. Saale besser eignen, als eine abgeblühte Wildpflanzenmischung? Die drei Musiker Tilman Kerber (Gesang, Gitarre), Fabio Schmitt (Gitarre) und Peter Diestel (Schlagzeug), sowie deren zeitweiliger Bassist Malte Huck, haben im Dezember 2020 im Feld von Landwirt Christoph Scheublein nahe Ipthausen ihren kürzlich erschienenen Song aufgeführt.  Das vom Gesundheitsamt genehmigte Projekt war ein echtes Abenteuer für die Band und der Klang im Feld eine beeindruckende Erfahrung. Für die Stromversorgung von Instrumenten und Tontechnik durfte sich die Band das Notstromaggregat der Biogasanlage Bad Königshofen ausleihen. An dieser Stelle bedankt sich die Band nochmal herzlich für die Unterstützung der Landwirte.

Spatenstich Abfallbiogasanlage

Abfallbiogasanlage Spatenstich

Spatenstich der Abfallbiogasanlage

Am 16.07.2019 fand der Spatenstich für die Abfallbiogasanlage in Herbstadt statt. Die Anlage soll Abfälle aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld in Energie verwerten. Betrieben wird die Anlage von der BioRest GmbH, einem Zusammenschluss aus u.a. Kommunen, Landwirten, Biogasanlagen und Energieversorgern.

Den Beitrag der Rhön- und Saalepost dazu am 17.07.2019 finden Sie hier.