Agrokraft

Mitarbeiter (m/w/d) Projektentwicklung Erneuerbare Energien

Wir suchen Dich als Mitarbeiter (m/w/d) für die Projektentwicklung Erneuerbare Energien in 97616 Bad Neustadt ab sofort in Vollzeit (ggf. Teilzeit möglich; mind. 32 Std.).

Deine Aufgaben:

  • Entwicklung und Begleitung von ganzheitlichen Konzepten für Firmen/Regionen
  • Begleitung bestehender Projekte
  • Flächenauswahl und -sicherung
  • Vermittlung/Kommunikation zwischen Eigentümern, Projektpartnern und öffentlichen Stellen
  • Projektmanagement (Präsentationen, Protokolle, Zeitpläne,..)
  • Erstellen von Kartenmaterial
  • Teilnahme an Abendveranstaltungen (z. B. Gemeinderatssitzungen, Informationsveranstaltungen, Genossenschaftsgründungen)


Dein Profil:

  • Einschlägige Ausbildung oder Studium
  • Erfahrungen oder Kenntnisse im Bereich erneuerbare Energien (insbesondere Photovoltaik, Biogas, Windkraft) und Technologien von Vorteil
  • Bezug zur Landwirtschaft von Vorteil
  • Offene Art, gute Kommunikationsfähigkeiten und Teamfähigkeit
  • Diskretion und Zuverlässigkeit
  • Fließende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • Sehr gutes Organisationsvermögen und Fähigkeit zum Multitasking
  • Sehr gute Kenntnisse im Umgang mit MS Office
  • Erfahrung mit GIS-Software von Vorteil


Wir bieten:

  • Die Chance, Teil eines jungen innovativen Teams zu werden
  • Eine verantwortungsvolle Tätigkeit
  • Flexible Arbeitszeiten,  Home Office möglich (nach Absprache)
  • Tankgutschein/Jobrad

 

Sende Deine aussagekräftigen Unterlagen gerne per Mail an:

Claudia Capocci, Agrokraft GmbH, Berlinerstr. 19a, 97616 Bad Neustadt  (claudia.capocci@agrokraft.de); Tel. 09771/9064305

Jetzt Solitärbäume für 2024 beantragen

Antragstellung: ab sofort bis spätestens 15.07.2024
Wo: Alle Infos unter solitaerbaum.de
Ansprechpartnerin: Sarah Flach, sarah.flach@agrokraft.de

Das Projekt Solitärbäume geht in die letzte Runde. Insgesamt 1.900 Bäume wurden im Rahmen des Projektes im Landkreis Rhön-Grabfeld bislang gepflanzt. Eine weitere und letzte Pflanzaktion findet im Herbst 2024 statt. Die Bäume dazu können bereits jetzt einfach und unkompliziert beantragt werden. Das Formular dazu finden Sie unter solitaerbaum.de.

Bäume und Pflanzmaterialien werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Voraussetzung ist, dass sich der Standort oder die Standorte in der Feldflur des Landkreises Rhön-Grabfeld befinden. Möglich ist dabei vieles: Baumreihen entlang von Gewässerrandstreifen, Einzelbäume an Bildstöcken und Ruhebänken, Baumgrüppchen als Schattenspender auf Pferde- und Viehweiden oder das Füllen von Lücken in Alleen. Ausgenommen sind jedoch Streuobstwiesen.

Baumauswahl: Je nach Standort bieten sich verschiedenste Baumarten an. Von Obstbaum über Walnuss und Linde bis hin zu selteneren Arten wie der Elsbeere steht vieles zur Auswahl. Für Standorte an Feld- oder Wegrändern eignen sich z.B. eher hochwüchsige Arten wie Eiche, Linde oder Walnuss, die dann hochgeastet werden können, um kein Hindernis darzustellen.

Tipp: Obstbäume werden seit 2023 mit 12 €/Baum und Jahr über AUM gefördert und zwar bereits direkt ab Pflanzung. Das lohnt sich und kann zum Beispiel bei Pflanzungen auf Gewässerrandstreifen einen echten Mehrwert liefern.

Auch der Schnitt wird über das KULAP mit bis zu 120 € pro Baum bezuschusst. Die Kontaktdaten zertifizierter Baumwarte finden Sie unter triesdorfer-baumwarte.de/baumwartsuche oder können beim Biosphärenreservat erfragt werden.

Neue Infobroschüre: Veitshöchheimer Hanfmix – Produktionsintegrierter Arten-, Boden- und Klimaschutz

Zum Abschluss des Projektes BiogasBlühfelder Rhön-Grabfeld ist die neue Infobroschüre Veitshöchheimer Hanfmix: Produktionsintegrierter Arten-, Boden- und Klimaschutz erschienen, die spannenden und überraschenden Ergebnisse aus dem Projekt, besonders im Hinblick auf Biodiversität und Artenschutz vorstellt.

Die Ergebnisse finden Sie zusammengefasst in der Infobroschüre unter folgendem Link:  

Gerne stellen wir die Broschüre auch in gedruckter Variante zur Verfügung, dazu eine kurze Mail mit Anzahl und Adresse an: nadine.korb@agrokraft.de

Fachtagung am 22.06.2023

Das Projekt „BiogasBlühfelder Rhön-Grabfeld“
wurde 2017 als Gemeinschaftsprojekt von
Agrokraft, Bayerischem Bauernverband und
BUND Naturschutz in Bayern gestartet und
wird seit 2019 vom Bayerischen Naturschutzfonds
unterstützt.

Insgesamt 60 landwirtschaftliche Betriebe beteiligten
sich mit 130 ha Fläche, um Erfahrungen
im Anbau des Veitshöchheimer Hanfmixes
zu sammeln. Das Ganze wurde begleitet durch
wissenschaftliche Untersuchungen und Kartierungen.

Wir möchten Ihnen nun die spannenden und
auch überraschenden Ergebnisse der letzten
7 Jahre vorstellen und laden Sie dazu ein, den
Veitshöchheimer Hanfmix als Beispiel für das
Thema Ökosystemleistungen aus der Landwirtschaft
kennen zu lernen.

TERMIN

22.06.2023

ORT

Schützenhaus Mellrichstadt, Sondheimer Straße, 97638

ZEIT

Beginn 9.00 Uhr

ONLINE

Teilnahme auch über Videokonferenz möglich

ANMELDUNG

bis spätestens 20.06. an nadine.korb@agrokraft.de

Infoveranstaltung Pflanzung und Pflege von Jungbäumen

Herzliche Einladung zu unserer Veranstaltung Pflanzung und Pflege von Jungbäumen.
Die Expertin Theresa Edelmann von der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau wird praxisnah erklären, worauf es dabei ankommt und was es zu beachten gibt, damit die Bäume zuverlässig anwachsen. 

Wann? 30.03., 16.30 Uhr
Wo? Dorfscheuer Unsleben, Kemenate 1

Bitte bringen Sie wetterfeste Kleidung mit, es soll auch anhand einer Neupflanzung aus dem letzten Jahr gezeigt werden, worauf es ankommt.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Beitrag im BR Fernsehen “Gut zu wissen”

Beitrag über unsere Großbardorfer Projekte im BR Fernsehen: 

Gut zu wissen. Zum Beitrag geht’s hier.

Biogasanlagen sind in Deutschland umstritten. Noch tragen sie wenig zur Energieversorgung bei. Doch Projekte in Unterfranken zeigen: Biomasse kann nachhaltig erzeugt und verwertet werden. Wie kann ihr Potenzial für einen Energiemix genutzt werden?

Seit mehr als 15 Jahren gehören in Großbardorf in Unterfranken erneuerbare Energien zum Alltag. Der Mix aus einer Bürger-Solaranlage, Windrädern und einer Biogasanlage macht die Einwohner, energetisch betrachtet, nahezu unabhängig. Doch Biogasanlagen sind in Deutschland umstritten: Sie tragen insgesamt nur wenig zur Energieversorgung bei. Und der Anbau von Energiepflanzen steht oft in direkter Konkurrenz zur Lebens- und Futtermittelproduktion. Kritiker lässt das an der Sinnhaftigkeit und Zukunftsfähigkeit von Biogasanlagen zweifeln. Befürworter sind überzeugt, dass wir es uns einfach nicht leisten können, auf diese erneuerbare Energiequelle zu verzichten. In “Gut zu wissen” wird bei Forscherinnen und Forschern nachgefragt: Ob und unter welchen Voraussetzungen Biogasanlagen eine Zukunft im deutschen Energiemix haben? Wie viel Potenzial noch in Abfall- und Reststoffen steckt? Und welche technischen Möglichkeiten es gibt, Biogasanlagen deutlich effizienter zu machen?

Ein Baum für Josef Göppel

Pflanzaktion

Im Rahmen der Aktion Solitärbäume pflanzten gestern in Unsleben Vertreter von Bund Naturschutz, Landschaftspflegeverband, Bayerischem Bauernverband, Agrokraft und Gemeinde einen Baum für Josef Göppel. Der im Frühjahr diesen Jahres verstorbene Josef Göppel war der Begründer der Landschaftspflegebewegung in Deutschland. Er brachte Landwirtschaft, Naturschutz und Kommunalpolitik an einen Tisch und gründetet 1986 in seiner mittelfränkischen Heimat einen der ersten Landschaftspflegeverbände in Deutschland. Es folgte 1993 die Gründung des DVL, Dachverbandes der Landschaftspflegeorganisationen in Deutschland, den er von Anfang an als Vorsitzender führte. Auch die angestrebte Gründung eines europäischen Dachverbandes für das Jahr 2023 hat er engagiert mit vorbereitet.

European Bee Award für Veitshöchheimer Hanfmix

Pressemitteilung des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayern

(07. Dezember 2022) München / Brüssel – Das Projekt „Veitshöchheimer Hanfmix“ ist am Dienstagabend in Brüssel mit dem Bienen-Preis des Europäischen Parlaments, dem „European Bee Award“ ausgezeichnet worden. Wie das Landwirtschaftsministerium in München mitteilte, wurde diese bienenfreundliche Saatmischung von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim entwickelt. „Die Auszeichnung aus Brüssel freut uns sehr. Denn sie honoriert auch die großen Leistungen des Freistaats zum Schutz der Insekten auf unseren Fluren. Sie zeigt eindrucksvoll: Wir in Bayern können beides, Bienenschutz und landwirtschaftliche Produktion. Mit unserer erfolgreichen Forschung und mit Innovationen unterstützen wir den Weg in eine zukunftsfähige Landwirtschaft, so wie das Staatsministerin Michaela Kaniber in ihrer Regierungserklärung angekündigt hat. Natürliche Ressourcen schonen und Biodiversität stärken waren zwei der erklärten Ziele“, so Hubert Bittlmayer, der Amtschef des bayerischen Agrarministeriums.

Ein interdisziplinäres Team der LWG hat den „Veitshöchheimer Hanfmix“ in jahrelanger, geduldiger Forschungsarbeit entwickelt. Die Mischung aus 30 ein- und mehrjährigen Pflanzenarten blüht abwechselnd den ganzen Sommer über und liefert über Biogasanlagen erneuer- und speicherbare Energie aus Wildpflanzen. Mittlerweile wird die Mischung in vielen bayerischen Ackerbauregionen erfolgreich angebaut und trägt erheblich zur Artenvielfalt bei. Die Förderung über das Bayerische Kulturlandschaftsprogramm sorgt dafür, dass die Mischung auch betriebswirtschaftlich attraktiv ist.

Nach Aussage des Ministeriums liegen die Vorteile für die Natur und die Betriebe auf der Hand: Die Agro-Biodiversität wird mit der Mischung erheblich gestärkt, sie bietet den Insekten Nahrung, schützt vor Erosion und verschafft auch im Winter dem Niederwild Deckung und Nahrung. Zwar ist die Ausbeute an Methan in der Biogas-Anlage im Vergleich zum Mais geringer, doch benötigt der Mix außer Düngung und Ernte keine weiteren Arbeitseinsätze und liefert auch in trockenen Jahren stabile Erträge. Im betriebswirtschaftlichen Ergebnis kommt er daher an eine Maisfruchtfolge heran. Zudem trägt die Blühmischung zur Reduzierung der Nitratwerte im Boden bei, wodurch sie sich besonders für die Sanierung von nitratbelasteten Böden und den Anbau in Wasserschutzgebieten empfiehlt.